Nachrichten aus 2030

Es ist uns gelungen, einen ZEITAGENTEN in das Jahr 2030 zu schicken, der uns in unregelmäßigen Abständen – meist aber wöchentlich – mit Nachrichten aus der Zukunft versorgt.

Im Juli macht er Urlaub und meldet sich im August wieder

 

ROM

In Rom hat sich eine weitere „Initiative für Aufklärung, Humanismus und europäische Werte“ gegründet. Es soll „die letzten aufrechten Linken“ um sich sammeln und vor der rückschrittlichen, voraufklärerischen Ideologie des Islams warnen. Es ist nach der linkradikalen italienisch-amerikanischen Feministin und Atheistin Oriana Fallaci benannt, die gegen die Intoleranz des Islams in einem jahrelangen Feldzug bis zu ihrem Tod gekämpft hat. Es sei intellektuell völlig unverständlich, dass gerade viele linke und grüne Politiker und Journalisten oder sogenannte „Gutmenschen“ in ihrer Einäugigkeit nicht sehen oder nicht sehen wollen, was auf Europa durch die Demographie und die Kapitulation vor dem Islam weiterhin zukommt. Die Immunisierung des Islams gegen Kritik, seine Sakrosankt-Erklärung sei ein Schuss ins eigene Knie und führe direkt in voraufklärerische Zeiten, ins Mittelalter.

Europa habe Jahrhunderte gebraucht, um sich von glaubensbedingter Bevormundung zu befreien. Es begebe sich nun absurderweise freudig in neue Abhängigkeiten und unter eine neue Unterwerfung, die in völliger Verkennung der Tatsachen noch als friedliche Bereicherung begrüßt werde. Dies verhindere freies Denken und sei ein Selbstmord auf Raten, so die Führung der neuen „Initiative für Aufklärung, Humanismus und europäische Werte“. Die Linke habe immer gekämpft für Menschenrechte, Bildung, Frauenrechte, Demokratie, Trennung von Staat und Religion, Religionskritik, Toleranz, Aufklärung, Meinungsfreiheit. Jetzt verteidige sie eine Ideologie, die genau das Gegenteil vertrete. Sie erkläre die Islamkritik für rechtsradikal, faschistisch und rassistisch. Dabei übersehe sie, dass sie selbst bei einem Sieg des von ihr so verteidigten Islams unter die Räder käme, wie viele Beispiele zeigen.

 

 

WIEN

Der österreichische Altkardinal Christoph Schönborn warnt vor einer Hetze gegen den Islam. Die muslimischen Mitbrüder seien gegenüber den entchristlichten und gleichgültigen Österreichern vorzuziehen. Sie verträten zum Unterschied von ihren angeblich christlichen Landsleuten noch einen Glauben. Ein moslemischer Glaube sei immer noch besser als kein Glaube. Ein glaubensloses Leben sei unspirituell. Ihm fehle die Transzendenz und daher die menschliche Sinn-Orientierung.

Die Kritik, die Kirche verschenke Gotteshäuser an Moslems, wies Schönborn zurück. Es sei ihm immer noch lieber, in einer ehemaligen Kirche würde Allah angebetet als der Krämergeist hielte dort Einzug oder eine ehemalige Kirche würde zu einer Disco oder zu einem Eventcenter pervertiert. Caritas und andere Hilfsorganisationen wies Schönborn an, sich um Muslime mehr zu kümmern als um Christen, denn sie benötigten den Beistand eher, so Schönborn. Verloren aber seien Nihilisten und Atheisten.

 

BERLIN. –

Hätte man vor mehr als einem Jahrzehnt seiner Forderung nach einer deutschen Leitkultur entsprochen, wäre es noch möglich gewesen, der Islamisierung einigermaßen Einhalt zu gebieten. Dies erklärte der ehemalige deutsche Innenminister Lothar de Mazière bei einem Pressegespräch. Die damals nahezu hysterische Zurückweisung seiner Forderung nach einer deutschen Leitkultur in der deutschen Öffentlichkeit habe er nie verstanden. Er könne sich dies nur psychologisch durch einen deutschen Selbsthass angesichts zweier Weltkriege und den Holocaust erklären. Beide hätten bei den meisten Deutschen unter dem Aspekt des „nie wieder“ eine pazifistische Grundhaltung und Selbstverachtung bewirkt.

Das aber sei zu bedauern, so de Mazière. Wer seine eigene Kultur nicht stärke und verteidige, müsse eben das Vordringen anderer Leitkulturen akzeptieren, wie es derzeit geschehe. Dem alten römischen „Wehret den Anfängen – principiis obsta“ sei aus den von ihm genannten Gründen nicht entsprochen worden. Europa ergehe es wie dem alten Rom: Das römische Reich habe mehr als sechs Jahrhunderte Bestand gehabt. Es habe den Limes gegen Invasoren gebaut, habe sich verteidigt. Als es dann die Einwanderer selbst ins Land gerufen habe, sei seine Kultur binnen nur einem einzigen Jahrhundert zugrunde gegangen.

Europa befinde sich ebenfalls in dieser letzten Phase, man sei mittendrin. Der point of no return sei bereits überschritten, so de Mazière. Er zitierte den slowenischen Philosophen Slovoj Zizek. Sogar dieser habe den Linken angekreidet, dass sie jede Kritik an der dunklen Seite des Islams als neokolonialistische Arroganz abgetan hätte.

Es sei Zeit, sich dessen zu erinnern, was Europa einmal bedeutet habe, was es gewesen sei und welche Schätze zu verlieren wir im Begriffe sind. Er verwies auf den französischen Philosophen Bruno Latour, der sagte, Europa sei in der Welt allein, ja, aber allein Europa könne uns retten. Doch wenn WIR Europa nicht retten, kann auch Europa UNS nicht retten. Wir würden werden wie Istanbul, Algier oder Kalkutta, erklärte de Mazière.

Es sei Zeit für ein Requiem für Europa….

 

PRAG / PRESSBURG / WARSCHAU / BUDAPEST

Beim jüngsten außerordentlichen Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschef der Visegrád-Gruppe in Budapest wurde der wachsende Zustrom westlicher Europäer nach Tschechien, der Slowakei, Polen und Ungarn beraten. Seit etwa 15 Jahren wurden in diesen Ländern Grundstücke und Häuser verstärkt zunächst aus deutschsprachigen Ländern, Belgien und den Niederlanden aufgekauft, dann auch aus Frankreich und Britannien. Bilaterale Abkommen hatten diese Tendenz nach dem Rückbau der Europäischen Union zunächst gefördert, sogar in Ungarn.

Motivation der westeuropäischen Einwanderer ist es, in einem europäischen und nicht moslemischen Land leben zu wollen. Einige Bürger der Visegrád-Länder, vor allem Tschechiens und Polens, fürchteten nun, etliche Regionen könnten regermanisiert werden. Viele Deutsche aus islamisierten Städten und Dörfern suchten eine neue Heimat. Sie erinnerten sich ihrer aus dem Osten vertriebenen Vorfahren. Danach war es in diesen Ländern zu einigen Reibereien zwischen Einheimischen und Einwanderern gekommen.
Man beschloss, eine Kommission einzusetzen.

 

BERLIN

Die jahrelangen kriegsähnlichen Auseinandersetzungen in den deutschen Großstädten zwischen muslimischen Deutschen und Ursprungsdeutschen müssten endlich beendet werden, forderte Ex-Bundeskanzlerin Ursula von der Leyen, die vor zwei Jahren ihr Amt nach dem Niedergang der CDU verloren hatte. Sie wies den Anspruch des neu gewählten Vorsitzenden der UTID, der Union der Türken in Deutschland, Mehmet Yilmaz, zurück, den Türken ein eigenes Bundesland bzw. ein zusammenhängendes Siedlungsgebiet zuzugestehen. Yilmaz erwiderte darauf hin, die muslimische, hauptteils türkische Bevölkerung Deutschlands betrage nun schon fast 40 Prozent der deutschen Einwohnerschaft. Sie habe das Recht, nicht verstreut in einer Art Diaspora zu leben, sondern in einem geschlossenen Siedlungsraum. Umsiedelungsaktionen würden von den Türken in Deutschland und ihrer Heimat Türkei finanziert, sagte Yilmaz.

Das Gejammere der Deutschen und insbesondere von Ex-Bundeskanzlerin von der Leyen nerve ihn und seine Landsleute. Schließlich seien die Deutschen selbst schuld. Ihre Kinderlosigkeit gleiche einer Art nationalem unconditional surrender. Man habe damit gleichsam sein eigenes Land aufgegeben.
„Wir sind bereit, das Land zu übernehmen“, rief Yilmaz vor zigtausenden jubelnden Anhängern im Berliner Olympiastadion. Er präferiere die entvölkerten ostdeutschen Bundesländer. Diese Variante weise die geringsten logistischen Probleme auf. „Fast schon 60 Prozent der in diesem Land geborenen Kinder sind Kinder Allahs, in wenigen Jahren haben wir die Mehrheit in Deutschland“ triumphierte Yilmaz in seiner Rede. „Wir werden uns abspalten und ein eigenes Land gründen: die Neu-Türkei“, setzte er fort. Für seine Forderung nach einer Neu-Türkei würde sich auch jenes Drittel der Bundestagsabgeordneten einsetzen, das muslimisch bzw. türkisch sei. „Ohne uns geht nichts mehr in diesem Land. Wir wollen auch nicht mehr als Deutsch-Türken oder sonst wie bezeichnet werden, sondern als das, was wir immer waren, sind und immer sein werden: als Türken!“.

Yilmaz empfahl schließlich Frau von der Leyen, zum Islam überzutreten und den Schleier zu nehmen. „Wer seine eigene Identität aufgibt, hat kläglich versagt.- Aber Allah ist auch zu Versagern milde, wenn sie sich zu ihm bekennen. Komm‘ zu uns, Ursula, komm‘ zu Allah, so wie es Millionen Deiner Landsleute schon getan haben.“

 

ATHEN

Nach der innerhalb von 14 Jahren vierten Pleite des Landes hat die griechische Regierung beschlossen, doch einige ihrer Inseln zu verkaufen. Die ersten Interessenten sind deutsche Immobilienhändler. Sie möchten dort deutsche Auswanderungswillige, die nicht unter muslimischer Mehrheit leben wollen, ansiedeln.

Die griechische Regierung hat zähneknirschend Verhandlungen angekündigt, für die Verkäufe aber zur Bedingung gemacht, dass keine Muslime aufgenommen werden dürften, was ihr prompt eine Rüge der UNO-Generalversammlung eintrug. Der erhoffte Verkaufserlös geht in die hunderte Milliarden Drachmen.

Österreich zeigte sich an Teilen der Insel Korfu interessiert. Österreichische Tourismusexperten sehen in diesem Landstrich weitere Entwicklungsmöglichkeiten wegen der Vorliebe der österreichischen Kaiserin Sisi für Korfu.

Auch Italien ist an einigen Inseln interessiert. Es erinnerte an die expansive mare-nostrum-Strategie Mussolinis.

Die USA haben sich ebenfalls um Inseln beworben, allerdings um unbewohnte, die sie zu Militärstützpunkten ausbauen wollen. Der wieder erstarkte Islamische Staat hat eine rasche Invasion all dieser Inseln angekündigt.

 

WIEN

Ein Mehrpunkteforderungsprogramm hat die WIENTÜS, die „Vereinigung der Wiener Türken“, angesichts der Feier zum Zehnjahrestag der Erringung der muslimischen Mehrheit in allen Schulen der Stadt aufgestellt. Dazu zählt der Ersatz der traditionellen Menschenrechte durch die muslimischen Rechte. Damit würden die Scharia sowie der bereits begonnene verpflichtende Islamunterricht in allen Schulstufen bis hin zu den Privatgymnasien verbreitet. Langfristig peile man die Ersetzung des derzeit geltenden Unterrichts durch einen ausschließlichen Islamunterricht in Türkisch und Arabisch an. Auch damit werde der verfassungsrechtlich verankerten Schulpflicht Genüge getan.

Wenn in den Schulen der am weitesten verbreitete Knabenname Mohammed sei, könne man an den Lehren dessen, nach dem sie benannt sind, nicht vorbeigehen. Unterstützt wurden die Forderungen von dem Vorsitzenden des „nationalen Türkenbundes“, Inan Türkmen, der schon vor 20 Jahren erklärt hatte: „Egal, ob Ihr uns mögt oder nicht, ob Ihr uns in der EU haben wollt oder nicht, unser Einfluss in Europa wird steigen. Denn wir sind jünger, hungriger und stärker als ihr. Wir übernehmen Euch!“.

Der Vorschlag Türkmens, den Bezirk Ottakring in „OTTATÜRK“ umzubenennen, wurde von den Radikalislamisten zurückgewiesen. OTTATÜRK erinnere an ATATÜRK und sei daher unannehmbar.

Des Weiteren strebten die Wien-Türken ein Wein-, Brau-, Schweinsbraten-  und Schnitzelverbot an. Dagegen protestierten die Gastwirte und Restaurants mit einem öffentlichen Wein- und Bierausschank. Man werde sich auch durch Terrordrohungen nicht abschrecken lassen, meinte der ehemalige Bürgermeister Christian Kern. In Wien sei seit Jahrtausenden Wein angebaut und Bier gebraut worden, vor den Moslems. Dies würde auch noch Jahrtausende der Fall sein, nach den Moslems.

Aufgrund staatspolizeilichen Anratens musste Kern danach rasch in den Untergrund entschwinden.

 

ANKARA / ISTANBUL

Gerüchten zufolge hat der bei einem kurdischen Attentat getötete ehemalige Präsident der Republik Türkei und Ehrenpräsident der Islamischen Republik Türkei, Recep Erdogan, in seinem Testament verfügt, in Europa einen Türkenaufstand anzustacheln. Alle Kurden müssten in Europa interniert und in türkische Hände gegeben werden. Käme Europa diesen Forderungen nicht nach, sollten die zig Millionen Türken in Europa diesem Anliegen mit Gewalt Nachdruck verleihen.

In vielen Hauptstädten wäre man bereit, derartigen Forderungen nachzugeben, heißt es in informierten Kreisen. Es sei alles andere einem wahrscheinlich blutigen Bürgerkrieg vorzuziehen. Journalisten, die von dieser – wie sie es nannten – „Chamberlainisierung“ abrieten, wurden als Faschisten und Nazi beschimpft und mit dem Tode bedroht.

 

LONDON

In der britischen Hauptstadt sind Innenminister McDonalds, Bürgermeister Mehmet Öztan und führende Exponenten der Geheimdienste und Scotland Yards zusammengekommen. Sie beraten über die immer raschere Ausbreitung der sogenannten „No-Go-Areas“. Er lasse sich nicht mehr bieten, dass Bürger schon mehr als die Hälfte des Areals der britischen Hauptstadt nicht mehr betreten könnten, ohne Schaden an Leib und Leben zu riskieren, protestierte Premier Mohamed Corner. Es gehe nicht an, dass Salafisten, mafios strukturierte muslimische Terrorbanden und radikale Djihadisten in London das Kommando übernähmen. Den Polizeibeamten warf Corner Feigheit vor: Sie kämen ihrer Aufgabe, die Bürger zu schützen, in den No-Go-Areas nicht mehr nach – aus Angst um das eigene Leben sowie aus falsch verstandener Toleranz und dem Eifer, sich nicht dem Vorwurf des Rassismus oder der politischen Inkorrektheit auszusetzen.

Der Vizevorsitzende der Polizeibeamtengewerkschaft, Abdullah Abdallan, griff Premier Corner daraufhin scharf an. Er forderte ihn auf, endlich zurück zu treten. Ein fanatisch antiislamischer Premierminister sei in der Mitte des 21. Jahrhunderts untragbar, so Abdallan, der die Polizeibeamten ausdrücklich lobte. Hinter ihnen stünde die muslimische Bevölkerungsmehrheit Londons, dies dürfe Corner nie vergessen.